Black Welsh Mountain


Besonderheiten der Schafrasse "Black Welsh Mountain"

Schon im Mittelalter wurde das Fleisch schwarzer walisischer Bergschafe für seinen vorzüglichen Geschmack geschätzt. Die schwarze bis rötlich-braune Wolle war bei Großhändlern sehr beliebt.

Während der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen einige Züchter, Tiere speziell nach der schwarzen Fell-Farbe auszuwählen.
Das Ergebnis sind die Schwarzen walisischen Bergschafe. Herden der reinrassigen Tiere werden jetzt überall in Großbritannien, Irland und den USA gehalten.

Das Black Welsh Mountain Schaf ist ein kleines, schwarzes Schaf ohne Wolle im Gesicht oder auf den Beinen unter dem Knie und Sprunggelenk.
Die Widder sind normalerweise gehörnt, die weiblichen Tiere sind hornlos. Obwohl es heute sicher nicht mehr so interessant ist und eher dekorativen Wert hat, ist die Wolle so fein, dass sie wieder zunehmend gefragt ist. Immer schwarz kann sie ungefärbt für viele Stoffe verwendet werden.
Mittlerweile gibt es auch einen Markt für die Felle. In den USA und Kanada ist die Wolle jetzt auch wieder interessant für das Weben und Spinnen.

Die Rasse lammt einmal jährlich, gewöhnlich vom Februar bis März (manchmal erst April).

In Deutschland wird diese Rasse leider kaum gehalten.