Thüringer Wald Ziege


Besonderheiten der Rasse "Thüringer Wald Ziege"

Sie entstand durch die Kreuzung von der Toggenburger Ziege mit den thüringischen Landschlägen. Obwohl die Zahl der gehaltenen Thüringer-Wald-Ziegen ansteigt, steht sie immer noch auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen (GEH).

Die Ziege hat ein kurzes, glattes Fell. Dieses ist schokoladenbraun ohne Aalstrich, es kommen aber auch schwarze Tiere vor. Markant sind ihre dazu weißen Verfärbungen an Beinen, am Spiegel und am Kopf. Diese markante Gesichtsmaske verleiht den Tieren ein sehr freundliches Erscheinungsbild. Sowohl die Ziege als auch der Bock können gehörnt und hornlos vorkommen.

Diese Rasse hat eine hohe Milch- und Fettleistung sowie gute Fruchtbarkeit. Die Thüringer-Wald-Ziege ist eher anspruchslos und sehr widerstandsfähig. Sie zeigt eine saisonale Brunst. Meist werden Zwillinge, oft aber auch Drillinge geboren. Die Thüringer-Wald-Ziege hat ausgezeichnete Muttereigenschaften und bringt trotz extensiver Haltung, z.B. in der Landschaftspflege, immer noch sehr ansprechende Leistungen. Deshalb ist sie gerade für Selbstversorger sehr interessant.